Köln
Kreativ
Foto: KölnTourismus | Susanne Fern
Köln Kreativ
36 Museen und mehr als 100 Galerien, die größte deutsche Designveranstaltung Passagen, ein Stadtviertel voller Mode, spektakuläre moderne Architektur im Rheinauhafen, Hauptstadt der Medienmacher - Köln ist kreativ! Neue Strömungen und Impulse sind nicht nur Teil, sondern Motor der Stadt und sorgen für die besondere Atmosphäre und Lebensqualität in der Metropole am Rhein.


Kunst-und KulturstadtIn Köln ist eine ausgeprägte Design-Szene zu Hause, die sich vor allem im Januar während der internationalen Möbelmesse „imm cologne“ präsentiert, die jährlich über 100.000 Besucher anzieht. Die zeitgleich stattfindenden „Passagen“ stellen die größte deutsche Designveranstaltung dar, bei der jährlich fast 200 Shows nationaler und internationaler Designer im gesamten Stadtgebiet wie zum Beispiel in der „Designzone Ehrenfeld“ zu sehen sind. Ganzjährig kann man sich in der „Design Post Köln“ über die neuesten Trends der Branche informieren. Auf 3000 m² wird eine ständige Ausstellung renommierter internationaler Design-Kollektionen präsentiert. Innovativ sind auch die zahlreichen Designevents, die sich wie ein roter Faden durchs Veranstaltungsjahr ziehen. Ob „new talents – junge biennale köln“ oder die „Designers Fair“ – die Events bieten der Szene neue Plattformen, die ein Sprungbrett für talentierte Jung-Designer sind und Köln als „Creative City“ auszeichnen. Als Kaderschmiede für den Nachwuchs gelten die Köln International School of Design (KISD), die Kölner Design Akademie mit der angeschlossenen Jungen Designschule und die Akademie für Gestaltung „ecosign“, die seit 2009 im neuen Campus im Stadtteil Ehrenfeld angesiedelt ist. 

Mode 
Das Belgische Viertel hat sich in den letzen Jahren zu einem der kreativsten Stadtteile der Domstadt entwickelt. Zahlreiche junge Modedesigner unterhalten in oder am Rande des Belgischen Viertels Läden und bringen die aktuellsten Modetrends nach Köln. Neue Impulse setzen zum Beispiel der Designer CHANG13°, der asiatische Einflüsse und Pariser Flair zusammenbringt oder Fenja Ludwig, die unter dem Label „Ludvik“ Avantgarde kreiert. Liebhaber exklusiver Unikate werden in den zahlreichen Schmuckateliers, wie in der „Goldschmiede Kaya Wilbrandt“, bei der Schmuckgestalterin Nina Vohs oder in der Galerie für Schmuck von Markus Götten, fündig. Bereits zum dritten Mal findet im Juni das Mode-und Design-Event „Le Bloc“ im Belgischen Viertel statt. Zahlreiche der dort ansässigen Designer haben sich zusammengeschlossen, um den Besuchern mit Modenschauen, offenen Ateliers, Kunstausstellungen, Konzerten und Partys eine besondere Gelegenheit zu bieten, das Kreativ-Viertel abseits des Mainstreams kennenzulernen. 

Musik 
Mit einer der größten und traditionsreichsten Musikhochschulen Europas stellt Köln eine Hochburg des Musik-Schaffens dar. Mehr als 200 Musik-Ensembles und die Kölner Philharmonie, als einer der schönsten Konzertsäle der Welt, bezeugen dies. Die über 1.000 in Köln beheimateten Musiker und Bands, die dem Pop-und Rockgenre angehören, finden in Köln geeignete Plattformen um sich darzustellen. Das jährlich im Sommer stattfindende „c/o Pop-Festival“ gilt als Schrittmacher für die aktuellsten Strömungen der elektronischen Musik. 2010 besuchten über 30.000 Besucher das Festival, mehr als 70 Shows fanden statt und über 250 Bands und Künstler traten auf. Seit 2004 findet das Festival einmal im Jahr in Köln statt, fünf Tage lang steht die Domstadt dann ganz im Zeichen der Popkultur. Dabei wird die ganze Stadt mit eingebunden. Das c/o pop Festival integriert ungewöhnliche Spielstätten wie das Dach des Museum Ludwig oder die Kölner Philharmonie. Dieses Jahr findet das Festival vom 22. bis zum 26. Juni statt


Möbel/Design
Köln ist eine Kunst-und Kulturmetropole von internationalem Rang: 36 Museen und weit über 100 Galerien belegen dies eindrucksvoll. Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud präsentiert eine umfang-reiche impressionistische Sammlung und das Museum Ludwig beheimatet Werke des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, darunter bedeutende Arbeiten von Picasso und die größte Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA. Das architektonisch hochmoderne Kunstmuseum des Erzbistums Kolumba zeigt als „Museum der Nachdenklichkeit“ sakrale Kunst neben zeitgenössischen Werken. In der 2008 eröffneten Designabteilung des Museums für Angewandte Kunst werden mit der renommierten Design-und Kunstsammlung Richard G. Winkler Klassiker des 20. Jahrhunderts präsentiert: Lampen, Möbel und Gebrauchsgegenstände von legendären Designern wie Charles und Ray Eames, Piet Mondrian, Dieter Rams oder Philippe Starck. Im Herbst 2010 wurde das neue Kulturzentrum am Neumarkt eröffnet. In dem imposanten Neubau widmet sich das Rautenstrauch-Joest-Museum Ausstellungen zum Thema Kulturen der Welt und das Museum Schnütgen präsentiert mittelalterliche Kunst. 
Auf der ältesten Kunstmesse der Welt, der „ART COLOGNE“, sind Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst aus international renommierten Galerien zu sehen. Im Herbst findet die Messe für aktuelle Kunst „art.fair 21“ mit einem zukunftsweisenden, jungen Programm statt. Das Angebot der „Cologne Fine Art & Antiques“, die ebenfalls im Herbst stattfindet, spezialisiert sich verstärkt auf alte und moderne Kunst sowie Antiquariate. 

Medienstadt 
Köln gilt als eine der wichtigsten Medienmetropolen Europas. Die zahlreichen TV-Sender und Produktionsfirmen vor Ort verschaffen Köln den Beinamen „deutsche Fernsehhauptstadt“. Regisseure aus Hollywood drehen in der Domstadt ebenso wie der kreative Nachwuchs aus den Kölner Filmschulen. Gemeinsam mit den unzähligen Radiosendern, Werbeagenturen, Verlagen und Musiklabels bereichern sie die historische Stadt um eindrucksvolle, neue Facetten. 

Die Fülle an medienrelevanten Veranstaltungen und Preisverleihungen wie zum Beispiel der „Deutsche Fernsehpreis“ verdeutlichen den hohen Stellenwert Kölns in der deutschen Medienlandschaft. Die „Cologne Conference“ findet einmal jährlich im Herbst statt und gehört zu den führenden Festivals für außergewöhnliches Fernsehen. Mit „24“ oder „Twin Peaks“ feierten dort einige der erfolgreichsten TV-Serien der Welt ihre Deutschland-Premiere. 

In den letzten Jahren hat sich Köln zu einem führenden Gaming-Standort entwickelt. Vom 17. bis 21. August 2011 findet zum dritten Mal die „GamesCom“ in Köln statt -das Eventhighlight der interaktiven Unterhaltungsindustrie. So ist es nicht verwunderlich, dass in Köln 2008 das weltweit erste Vereinsheim für E-Sport eröffnet wurde. Träger ist der 2003 gegründete Verein „n!faculty e.V.“, der mittlerweile über 300 Mit-glieder zählt. Zentrale Lage, optimale Erreichbarkeit und die Tatsache, dass große internationale Firmen, wie Microsoft, Electronic Arts oder Turtle Entertainment in Köln ansässig sind, bieten beste Vorraussetzungen für die wachsende Gaming-Szene. 

Architektur 
Köln präsentiert derzeit eine der lebendigsten Architekturlandschaften in Deutschland. Im Rheinauhafen, dem historische Hafenquartier Kölns, entstand eine Flaniermeile mit internationalem Flair, die eine moderne Facette der ältesten Großstadt Deutschlands zeigt. Das Viertel hat sich immer mehr zum Zentrum der Kreativen entwickelt, in dessen Mittelpunkt die spektakulären „Kranhäuser“ stehen, die von dem bekannten Hamburger Architekturbüro Bothe, Richter, Teherani entworfen wurde. Alt und Neu gehen im Rheinauhafen eine gelungene Verbindung ein. So wurde zum Beispiel der ehemalige Kornspeicher des Hafenviertels, der wegen seiner charakteristischen spitzen Hausgiebel „Siebengebirge“ genannt wird, behutsam in ein schickes Wohn-und Bürohaus verwandelt. 

Mit dem „Weltstadthaus“ wird die Schildergasse seit 2005 um ein architektonisches Highlight bereichert: Der extravagante Glaspalast des renommierten Architekten Renzo Piano beherbergt die Kölner Filiale des Modehauses Peek & Cloppenburg. Das Gebäude erinnert in seiner Form an einen gestrandeten Wal und wird deshalb von den Kölnern „Walfisch“ genannt. Eine weitere architektonische Glanzleistung ist das Kölner Diözesanmuseum Kolumba, das seit September 2007 in einem aufsehenerregenden Neubau beheimatet ist, der vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfen wurde. In das neue Gebäude wurde die Ruine der ursprünglich Romanischen Kirche St. Kolumba integriert, die 1945 schwer von Bomben zerstört worden war. 

Die Aktion „Liebe Deine Stadt“ des Künstlers Merlin Bauer zeichnet seit Mai 2005 herausragende Gebäude der 50er und 60er Jahre mit überdimensionalen Preisschleifen aus. Die Kampagne setzt sich zum Ziel, das Interesse an und die Identifikation der Kölner mit der Nachkriegsarchitektur zu stärken. 

Bereits zum 13. Mal entführt im Herbst 2011 „plan“, das Forum für aktuelle Architektur, sowohl Kenner als auch Laien zu einem Parcours quer durch die Stadt. Unterschiedlichste Veranstaltungs-und Ausstellungsformen kombiniert mit spannenden Orten machen die Stadt zu einem einzigen großen Museum.



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