Hamburg
Hafenerlebnis
Photo: www.mediaserver.hamburg.de/T.Hampel
Hafenstadt Hamburg
Hafen-Nostalgie neben Zukunfts-Architektur: Am Elbufer der Hansestadt hat sich in den letzten Jahren eine höchst vitale, bunt gemischte Großstadt-Zone entwickelt - und damit eine echte" Entdecker-Meile". Auf dem nur ca. 3 km langen Spaziergang vom Baumwall zum Fischmarkt erlebt man, aufgereiht wie an einer Perlenkette, überraschungen und Attraktionen der unterschiedlichsten Art ...



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Hamburgs neuer "Hafenrand"

Beginnen wir diesen Spaziergang an der U-Bahn-Haltestelle Baumwall - einer schon "antiken” Station, die auf hohen Stelzen hockt, wie so manche Station in New York. Jetzt immer "stromabwärts” (also Richtung Nordsee) - das heißt, die Elbe liegt jetzt immer links. Zunächst führt der Weg über eine breite, fahnengeschmückte Promenade. Hinter uns liegen die historische Speicherstadt und ehrwürdige hanseatische Kontorhäuser, gegenüber, im ehemaligen Freihafen, nagelneue Büro-Neubauten, vornweg die spitze Glas-Nase der "Kehrwiederspitze”.Die eigenwilligen High Tech-Blech-Giebel und der gläserne Turm rechts hinter der Hochbahn-Trasse gehören zum neuen Verlagshaus von Gruner & Jahr (hier entstehen u.a. der "Stern” und "Brigitte”).

Bewegter ist das Bild, das sich links bietet: ein Gewirr von Anlegern und Brücken - und auf dem Wasser ein geschäftiges Gewimmel von Schleppern, Barkassen, Zollkreuzern und kleinen Yachten. Am anderen Elbufer leuchtet vor einem Dickicht von Hafen-Kränen das originelle gelbe Kuppel-Zelt des "Hafentheaters, wo das Musical Disneys "DER KÖNIG DER LÖWEN” gespielt wird. Aber zurück zum Maritimen, das die nächste Strecke beherrscht: Am Anleger "Vorsetzen” springt uns knallrot das "Alte Feuerschiff” mit seinem urigen Leuchtturm ins Auge - an Bord sind heute ein Pub und ein Restaurant. Nächste Seefahrts-Reminiszenz: Ein großer überdachter Steg führt zum Museums-Schiff "Cap San Diego”, einem restaurierten, voll funktionsfähigen Frachter aus den 50er Jahren, der es lohnt, von unten bis oben durchstöbert zu werden - vom Frachtraum bis zur Kommandobrücke. Beim hohen Rundbunker mit dem roten Spitzdach liegen unterhalb des Michels, der Barock-Kirche, die als Hamburgs Wahrzeichen gilt, ein paar betagte Häuserblocks, die die Hamburger ihr "Latino-Viertel” nennen; hier wimmelt es von Seemannsheimen und spanischen oder portugiesischen Kneipen und Restaurants.

Augen wieder links: Vier hoch aufragende Masten vermitteln, bei etwas Phantasie, einen Eindruck, wie es im Hamburger Hafen zur seligen Zeit der Großsegler ausgesehen hat: Sie gehören zur "Rickmer Rickmers”, einem historischen Windjammer, auf dem man heute einkehren und speisen kann. Jetzt sind wir an den berühmten Landungsbrücken, Hamburgs altüberliefertem ”Umschlagsplatz” für Hafen-Touristen und Elb-Ausflügler. Oben, an Land, erstreckt sich ein langgestreckter, burgenähnlicher Gründerzeit-Bau mit kupferbedeckten Kuppeln und Türmchen - in dem Galerien, Nautica-Shops und eine Tourist Information zu finden sind; diverse Brücken führen zu den von Ladenzeilen und Terrassen gesäumten Pontons. Hier starten, auf großen Doppeldeckern oder kleine Barkassen, diverse Hafenrundfahrten, hier legen die weißen Linienschiffe zu den Elbvororten ab.

Aber auch das bloße Flanieren auf diesem 1,2 km langen schwimmenden Boulevard ist ein Vergnügen: Man trifft nicht nur Trupps von Schwaben, Bayern und Sachsen, man vernimmt Satzfetzen in allen erdenklichen Sprachen der Welt. Auf der einen Seite wühlen die Schrauben der abdrehenden Schiffe das Wasser auf, auf der anderen locken Läden mit amüsant kitschigen Souvenirs, Imbißbuden und kleine Kneipen- vielleicht ein "Alsterwasser” an der Elbe? - und Restaurants wie "Fisch-Kajüte” und "Fischerstube” - wie wär¹s mit einer Hamburger Aalsuppe? Am Hang über den Landungsbrücken streckt das "Hotel Hafen Hamburg” seinen supermodernen eckigen Turm wie einen Hals in die Höhe - und tatsächlich, im obersten Stock gibt‘s eine Bar mit herrlichem Rundum-Blick Dafür geht‘s bei der nächsten Sehenswürdigkeit ganz tief nach unten: Der Bau mit der riesigen grünen Kuppel am Ende des Landungsbrücken-Gebäudes, der ein bißchen ans Pantheon in Rom erinnert, ist die Einfahrt zum Alten Elbtunnel, der 1907 - 1911erbaut wurde. Es lohnt sich, mit einem der riesigen Fahrstühle (damals für Autos und Fuhrwerke) in dieses Pionierwerk des Tunnelbaus abzufahren - schon wegen der originellen maritimen Schmuck-Kacheln in den engen Tunnelröhren.

Hinter dem zweistöckigen Parkplatz muß man jetzt ein kurzes Stück die St. Pauli Hafenstraße entlang, die bald wieder in einer Spazierpromenade mündet. Hier ist die auffallendste Attraktion zugleich ein berüchtigtes Politikum: die über und über bunt bemalten alten Häuser der "Hafenstraße” waren als Hochburg alternativ-anarchischer ehemaliger Hausbesetzer jahrelang immer wieder von der Polizei umlagert. Mittlerweile hat man sich arrangiert... Das gegenüberliegende Elbufer verdecken jetzt die mächtigen Docks der Traditionswerft Blohm & Voss, in denen Schiffe hoch gehoben und im Trockenen überarbeitet werden können. Gleich darauf folgt, hinter einer Schranke, mit der bei Hochwasser die Straße gesperrt wird, Hamburgs berühmter Fischmarkt - ein von hohen Giebelhäusern umstandener, zum Wasser hin abfallender fünfeckiger Platz, wo jeden Sonntagmorgen ein turbulenter Markt Tausende von Besuchern anzieht. Hier gibt es alles Mögliche und Unmögliche vom Aal bis zum Zwergkaninchen, und Volksfest-Stimmung obendrein. An anderen Tagen läßt sich in den umliegenden Bars und Kneipen Lokal-Kolorit genießen - etwa beim "Eier Carl” im Eckgebäude, auf dessen Dachtürmchen hoch oben das neue Wahrzeichen des Fischmarkts leuchtet: eine eiserne Scholle mit goldenen Punkten.Weiter führt der Weg an einem architektonischen Juwel aus der großen Zeit der Ingenieur-Baukunst vorbei; der Fisch-Auktionshalle. Der über 100Meter lange Bau mit mächtigen Oberlichtern und formvollendeter Glaskuppel wurde 1896 als Eisenkonstruktion ausgeführt, und wird heute, hübsch restauriert, für große Veranstaltungen genutzt.




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