Die Städte im südlichen Afrika entdecken

Bild von  Fotoember - bigstockphoto Wenn es um Städtereisen geht, ist normalerweise von den Metropolen in Amerika, Europa, Asien oder Australien die Rede. Afrika spielt für viele Reisende keine große Rolle. Dies ist ungerecht, denn auch auf dem „schwarzen Kontinent“ gibt es sehenswerte Metropolen.

Die drei wichtigsten Metropolen Südafrikas

Südafrika ist nach Nigeria und Ägypten die drittgrößte Volkswirtschaft. Das Land hat eine wechselvolle Geschichte, die eine Reise kulturell interessant macht. Bekannt ist es ferner für seine Naturschätze, von denen der Krüger-Nationalpark am bekanntesten ist. Das Land verfügt über drei Hauptstädte:

  • Pretoria
  • Johannesburg
  • Kapstadt

Wer viel erleben möchte, sollte eine Städtetour gut planen. Helfen tun dabei die Autoren von Qualitydays, die nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern auch Geheimtipps präsentieren. Zu den Attraktionen gehörte das Melrose House, ein Haus im viktorianischen Stil, in dem 1902 der Friedensvertrag nach dem Krieg zwischen den Briten und Buren unterzeichnet wurde. Ein weiterer geschichtsträchtiger Ort sind die Union Buildings, in denen 1994 Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsidenten vereidigt wurde.

Johannesburg ist die größte Stadt Südafrikas und steht wie keine zweite für das dunkle Kapitel der Apartheid. Ein Symbol für den Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen ist das Township Soweto, in dem viele der damals Unterdrückten bis heute leben. Mabongeng ist ein junges, hippes Stadtviertel mit Cafés, Boutiquen, Galerien und Street-Art. Ein Ausflug lohnt sich zur Cradle of Humankind, der Wiege der Menschheit. Sie steht seit 1999 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die am meisten besuchte Stadt ist allerdings Kapstadt, was wohl auch der traumhaften Lage zu verdanken ist. Vom Tafelberg haben Besucher einen herrlichen Panoramablick. Die Waterfront ist das pulsierende Zentrum der Stadt, in deren Umgebung es herrliche Strände gibt. Wer sich für diese Stadt interessiert, findet hier mehr.

Namibia - prächtige Städte zwischen zwei Wüsten


Wer ins ehemalige Deutsch-Südwest-Afrika reist, wird in der Hauptstadt Windhoek ankommen. Im Vergleich zu anderen Metropolen ist diese Stadt mit rund 320.000 Einwohnern beschaulich. Ausdruck der leider wenig rühmlichen deutschen Kolonialgeschichte ist die sehenswerte Christuskirche. Auch das Parlamentsgebäude, der Tintenpalast, entsprang den Plänen eines Deutschen. Der benachbarte Park ist eine der grünen Lungen der Stadt. Sehenswert ist ferner die Alte Feste, das älteste Gebäude von Windhoek. In ihm befindet sich das Nationalgebäude.

Swakopmund liegt an der Atlantikküste und ist die bei den Touristen beliebteste namibische Stadt. Das Zentrum wirkt wie eine deutsche Kleinstadt aus dem letzten Jahrhundert. Wenige Kilometer entfernt befindet sich Walvis Bay, der größte Hafen des Landes. Sehenswert ist die Umgebung, wo eine interessante Tierwelt zu finden ist. Zu den interessanten Lebewesen gehören zahlreiche Flamingos und Pelikane. Lohnenswert ist ein Ausflug auf das Meer, wo Robben, Delfine und Wale beobachtet werden können. Wer einen Abstecher in die nahe Wüste unternimmt, kann mit der Düne 7 einen der höchsten Sandberge der Welt erklimmen.

Interessante Städte in Botswana


Riesige Metropolen wie Kairo gibt es im südlichen Afrika eher selten. Botswanas Hauptstadt Gaborone ist eine pulsierende Metropole mit knapp 250.000 Einwohnern. Ein schöner Ort ist der Stausee Gaborone Dam mit seinem Yachthafen. Die Kleinstadt Kasane liegt im Nordosten von Botswana. Der benachbarte Chobe Nationalpark weist die größte Elefantendichte der Welt auf. Auf dem Fluss Chobe ist eine Bootsfahrt empfehlenswert. Der Fluss mündet in den Sambesi, der für die Victoriafälle bekannt ist. Sie sind von Kasane aus mit einer kurzen Fahrt durch Simbabwe zu erreichen.