München
Bierstadt



Bierstadt München
Großstädtisches Flair und ländlicher Charme, Kunstschätze, Brauchtum und Hightech: Diese ganz spezielle München-Mischung hat der bayerischen Landeshauptstadt zu Weltruf verholfen. Den I-Punkt auf ihre Popularität setzt jedoch der Stoff, den man überall auf der Welt mit München verbindet: das Bier!

Tipps für Touristen in München




München ist zweifellos international die Biermetropole Nummer 1. Das Oktoberfest, ein Fest des Münchner Bieres und eines der Markenzeichen der Landeshauptstadt, ist auf der ganzen Welt ein Begriff. Nicht umsonst gibt es auf dem ganzen Globus verteilt über 3.000 x Schwesterx -Oktoberfeste. Und wer träumt dabei nicht, irgendwann im Leben das Original in München zu erleben oder zumindest das x Bier-Mekkax einmal zu besuchen. Gelegenheiten, Münchner Bierfreuden zu genießen, gibt es an der Isar das ganze Jahr über.

Starkbierzeit - Anstich auf dem Nockherberg
In München gilt sie als „fünfte Jahreszeit", die Starkbierzeit im März. Zu verdanken ist sie den Mönchen, die in den Klöstern zu dieser Jahreszeit ein kräftiges, nahrhaftes Bier brauten, um die Fastenzeit unbeschadet zu überstehen. Der Genuss des „Fastenbiers" galt nicht als Sünde: „Flüssiges bricht Fasten nicht". Die Tradition des Starkbieres lebt bis heute fort. Während der Märzwochen wird in allen Brauerei-Gaststätten Starkbier ausgeschenkt; Musik und festliche Veranstaltungen stehen auf dem Programm. 

Den Auftakt zum Starkbieranstich macht alljährlich die feucht-fröhliche „Salvator-Polit-Show“ auf dem Nockherberg, bei der „Bruder Barnabas“ über die Häupter der Mächtigen gehörigen Spott und manche Bissigkeiten ausgießt.

Neben dem Anstich des „Salvators“, des Starkbiers der Paulaner Brauerei, auf dem Nockherberg ragt noch ein anderes Spektakel heraus: Im Löwenbräukeller treten starke Männer aus ganz Bayern zu einem Steinheberwettbewerb an, um ihre Kräfte zu messen am 508 Pfund schweren Stein des legendären Steyrer Hans. Mit dem bloßen Mittelfinger soll er den mächtigen Steinklotz gehoben haben. Passend dazu der Name des Löwenbräu Starkbiers, „Triumphator“.

Übrigens, auch bei den anderen Münchner Brauereien enden die Namen der süffigen Starkbiersorten auf ".ator" : „Maximator“ bei Augustiner, „Optimator“ (nur für den Export) bei Spaten und „Delicator“ bei Hofbräu.

Biergärten – Münchner Lebenslust
So lange wie es die Sonne von Frühjahr bis Herbst zulässt, dauert Münchens Biergartenzeit. Rund 180.000 Gästen bieten die 29 traditionellen Biergärten und die zahllosen anderen Freischank-Flächen gemeinsam einen Platz unter freiem Himmel. Zu den größten Biergärten zählen mit 8.500 der Hirschgarten und mit 5.000 Sitzplätzen der Augustiner an der Arnulfstrasse. Weitere beliebte Treffpunkte sind die Biergärten auf dem Viktualienmarkt, rund um den Chinesischen Turm im Englischen Garten oder auch die Waldwirtschaft, wo Jazz die Stimmung anheizt. Die schattigen Kastanien, die zum Biergarten gehören, dienten ursprünglich zur Kühlung der Bierkeller. Die bayerische Brauordnung verbot das Brauen im Sommer So musste das Winterbier kühl und in ausreichender Menge gelagert werden. Naheliegend es dann auch gleich an Ort und Stelle zu konsumieren. Zwar untersagte König Ludwig I. nach Protesten der Gastwirte das Bewirten, aber alles Notwendige, vom Radi bis zum Tischtuch, brachten die Münchner selber mit. Ein schöner Brauch, der bis heute Bestand hat, auch wenn das Bewirtungsverbot längst vergessen ist.

Seine „Maß Bier“ bestellt der Münchner ohne mit der Wimper zu zucken. In den meisten Biergärten (und auf dem Oktoberfest ) wird auch nur in 1-Liter-Krügen ausgeschenkt. Nur das aus Weizen gebraute Weißbier wird im ½-Liter-Glas serviert.

Oktoberfest 
Seinen Ursprung fand das Oktoberfest anno 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin. Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die Theresienwiese, von den Einheimischen liebevoll zu Wiesn verkürzt und zum umfassenden Begriff für das größte Volksfest der Welt geworden.

Alljährlich in der letzten Septemberwoche verwandelt sich die riesige Fläche zu Füßen der Statue der Bavaria bis in den Oktober hinein für 16 turbulente Tage in eine gewaltige „Festwiese" (Beginn des Oktoberfestes immer am vorletzten Samstag im September und Ende am ersten Sonntag im Oktober). Die Wiesn ist ein Fest für alle Sinne, eine fröhliche Mischung aus Schaubuden, traditionellen Karussells, High-Tech-Achter-bahnen, Riesenrad und Super-Loopings, kleinen und größeren Verkaufsständen für Schmankerl wie Zuckerwatte, Lebkuchenherzen und gebrannte Mandeln oder für Luftballons, Plüschtiere und andere Souvenirs, und natürlich aus den 14 Festzelten der Münchner Brauereien in der „Wirtsbudenstrasse“.

Der Bedeutung Münchens als Biermetropole wird auch durch die alle vier Jahre zur Oktoberfestzeit stattfindenden internationale Messe „drinktec“ Rechnung getragen .

Hofbräuhaus
Ein Markenzeichen Münchens, 411 Jahre alt, sein Name weltberühmt: das ist das Hofbräuhaus. Die Bierfans aller Nationen strömen das ganze Jahr über ins Hofbräuhaus. 5.000 finden zur gleichen Zeit Platz. Seit 1589 steht es am „Platzl" im Herzen der Altstadt und seit 1852 ist der Bayerische Staat der Brauherr. Die Bezeichnung als Brauerei heute lautet „Staatliches Hofbräuhaus in München". Die Sudstätten mussten bereits 1897 wegen des damals schon gewaltigen Besucherstroms vom angestammten Platz verlegt werden. Das Stammhaus aber, im Neo-Renaissance-Stil umgebaut, steht nach wie vor „drunt am Platzl".

Geschichte des Münchner Biers
Schon bald nach der Stadtgründung Münchens (1158) durch den Welfen-Herzog Heinrich den Löwen von Braunschweig kamen die Wittelsbacher an die Macht (1180). Sie machten München zur Residenzstadt (1255) und erkannten rasch, wie wichtig das „pir" für die Steuerkassen der Stadt, aber auch für die eigenen Taschen war. Die Braurechte vergaben nur die Herrschenden.

Das Brauen selbst war Sache der Mönche. Die Augustiner - auf sie ist Münchens älteste noch existierende Brauerei zurückzuführen - machten sich bereits 1328 ans Werk. Damals floss das Bier beim Volk schon reichlich. Um gewinnsüchtigen Panschern von vornherein das Handwerk zu legen, setzte Herzog Albrecht IV. im Jahre 1487 für die Residenzstadt München eine strenge „Bierordnung" fest - also noch vor dem offiziellen "bayerischen Reinheitsgebot", das 1516 durch Herzog Wilhelm IV. erlassen wurde.



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