Frankfurt
Verkehrs Stadt



Verkehrsdrehscheibe in der Mitte Europas
Frankfurts Rolle als Verkehrsdrehscheibe in der Mitte Europas wird bereits in einer Sage beschrieben, die die Gründung der Stadt und die Herkunft ihres Namenserklären soll. Danach war Kaiser Karl der Große mit seinem Heer auf der Flucht, als er an die vielen Inseln und Wasserläufe des Mains kam.

Eine Hirschkuh soll ihm in seiner schwierigen Lage die Furt über den Main gezeigt haben, durch die die Franken ihren Verfolgern entkommen konnten. Ob diese Sage tatsächlich historischen Begebenheiten entspricht, lässt sich heute nicht mehr klären; sie verdeutlicht aber, dass die Lage am Fluss für Frankfurt schon immer eine bedeutende Rolle gespielt hat. Der Main und die Lage in der Mitte Europas machten die Stadt seit dem Mittelalter zur idealen Messe- und Handelsstadt. Selbst der Dichter Johann Wolfgang Goethe berichtete von den starken Eindrücken, die er bereits als kleiner Junge von den Besuchen am Hafen mit nach Hause gebracht hatte.
Die Mainmetropole ist die wichtigste Drehscheibe für Luft, Schiene und Straße in der Bundesrepublik

Wer heute nach Frankfurt kommen möchte, findet eine ideale Infrastruktur vor:
Ob mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Auto - die Stadt ist so ideal an alle Verkehrsnetze angebunden wie keine andere.

Der Frankfurter Hauptbahnhof ist der Bahnhof der Deutschen Bahn AG mit dem größten Verkehrsaufkommen. Jeden Tag fahren auf den 29 Gleisen 1.100 Fernzüge und 700 S-Bahnen, die von 350.000 Reisenden genutzt werden. Im Intercity-Verkehr der Deutschen Bahn AG ist der Frankfurter Hauptbahnhof mit vier ICE-Linien einer der wichtigsten Bahnhöfe in Deutschland: Mehr als die Hälfte aller ICE-Fahrgäste haben Frankfurt als Ziel- oder Startbahnhof.

Es ist schwer einzuschätzen, ob Frankfurt seine große Bedeutung als Finanzmetropole erlangt hat, weil es den Flughafen gibt, oder ob die Finanzmetropole den Flughafen so groß werden ließ. Auf jeden Fall hat der Frankfurter Flughafen, der seit seinem Börsengang im Jahr 2001 unter Fraport AG firmiert, mit 48,4 Millionen Fluggästen das größte Passagieraufkommen aller kontinentaleuropäischer Flughäfen. Von „FRA" aus, wie der Frankfurter Flughafen im internationalen Code der Fluggesellschaften genannt wird, kann man jedes Jahr mehr als 4.200 Verbindungen der 102 Fluggesellschaften in Anspruch nehmen, um zu 286 Zielen in 105 Länder der Erde zu fliegen.

Darüber hinaus wurde der Frankfurter Flughafen im Mai 1999 an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn angeschlossen. Seitdem besitzt der Flughafen sogar zwei Bahnhöfe: im neuen, hochmodernen AiRail Terminal befindet sich nicht nur ein „drittes" Terminal für den Luftverkehr, sondern auch ein neuer Fernbahnhof, an dem pro Stunde durchschnittlich fünf IC- und ICE-Züge auf acht verschiedenen Streckenführungen Halt machen. Seit der Fertigstellung der ICE-Neubaustrecke Köln-Rhein-Main, stoppen auch diese ICE-Züge am AIRail Terminal in Frankfurt. Daneben stehen für alle S- Bahnen und Züge des Regionalverkehrs am Frankfurter Flughafen die Gleise des Regionalbahnhofs zur Verfügung, der bei seiner Inbetriebnahme 1972 der erste Flughafen-Bahnhof in der Bundesrepublik Deutschland war. Dank dieser hervorragenden Anbindungen ist die Frankfurter City vom Flughafen aus in nur 15 Minuten zu erreichen!

Wie eng die Vernetzung zwischen Luft, Schiene und Straße sein kann, lässt sich am Frankfurter Flughafen besonders deutlich sehen: Direkt neben den Start- und Landebahnen des Flughafens liegt das Frankfurter Kreuz, die meist befahrene Verbindung zweier Autobahnen in Deutschland. Bereits 1956 wurde neben dem Flughafen das Frankfurter Autobahnkreuz als Verbindung der Autobahn A 3 von West nach Ost mit der nach Norden und Süden führenden Autobahn A 5 gebaut. Während im Eröffnungsjahr noch 47.000 Autos und Lastkraftwagen pro Tag gezählt wurden, kommen heute am Frankfurter Kreuz täglich rund 300.000 Fahrzeuge vorbei, wobei mehr als die Hälfte aller Fahrer hier auch die Fahrtrichtung wechselt. Um diese wichtige Autobahnverbindung an die Anforderungen des ständig wachsenden Verkehrsstroms anzupassen, wurde das Autobahnkreuz Frankfurt innerhalb von fünf Jahren ausgebaut und im Dezember 2000 „wiedereröffnet" - und ist somit wohl für die nächsten 20 Jahre groß genug für das zu erwartende Verkehrsaufkommen. Mit der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die alle zwei Jahre auf dem Frankfurter Messegelände stattfindet, ist Frankfurt auch zum Mekka der Automobilisten geworden. Zur IAA im Jahr 2003 pilgerten z.B. mehr als 800.000 Besucher in die Mainmetropole.

Da derartig hohe Besucherzahlen auch hohe Anforderungen an die logistische Bewältigung des Aufkommens auf der Straße stellen, wurden auf den Autobahnen rund um Frankfurt viele inzwischen in der ganzen Bundesrepublik eingesetzte Techniken zur Steuerung und Lenkung des Verkehrs erstmals in der Praxis erprobt. Beispiele sind die Wechselwegweisungen mit ihren drehbaren Zielanzeigen oder auch die Anlagen zur Geschwindigkeitsbeeinflussung, die den Autofahrern bestimmte Höchstgeschwindigkeiten vorschlagen, um einen flüssigen Verkehrsablauf auch bei großem Kraftfahrzeugaufkommen zu sichern oder bei schwierigen Witterungsbedingungen Unfälle durch eine angepasste Geschwindigkeit zuvermeiden.

Heute steht fest, dass dem Main, der als Wasserstraße die Stadt groß gemacht hat, die Verkehrswege Luft, Schiene und Straße den Rang abgelaufen haben - auch wenn der Frankfurter Hafen heute noch ein Streckennetz von 110 km besitzt, auf dem 2.500 Schiffe pro Jahr verkehren und 14 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen werden. Dafür hat der Fluss in der Mainmetropole mittlerweile eine neue, überaus wichtige Funktion: Die Frankfurter schätzen und nutzen ihn als Freizeit- und Erholungsraum - sowohl auf dem Wasser als auch an seinen Ufern.

Kontakt:
Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, Kaiserstraße 56,
D - 60329 Frankfurt, Tel.: 069 / 21 23 03 95, Fax 069 / 21 23 07 76, e-Mail: bonzelett@tcf.frankfurt.de, Internet: www.frankfurt-tourismus.de.



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