Berlin
Kunst & Kultur



Kunst & Kultur in Berlin

Neue Nationalgalerie wiederholt Schauplatz spektakulärer Gastausstellungen. Im Jahr 2004 sahen 1,2 Millionen Besucher die Ausstellung des „MoMA in Berlin“. Von Juni bis Oktober 2007 hat die einzigartige Schau französischer Meisterwerke des vergangenen Jahrhunderts aus der Sammlung des Metropolitan Museum of Art, New York mehr als 680.000 Besucher begeistert. Vom 31. Oktober 2008 bis zum 8. Februar 2008 zeigt die Neue Nationalgalerie erstmals eine großangelegte Retrospektive von Paul Klee. www.neue-nationalgalerie.de

Zeitgenössische Kunst:
Vom Hamburger Bahnhof bis zum Schlossplatz
Berlin hat sich als Standort für zeitgenössische Kunst in den letzten Jahren mit einer unglaublichen Dynamik entwickelt. Die wichtigste Kollektion zur Kunst der Gegenwart ist im Hamburger Bahnhof zu Hause. Das Museum zeigt Werke von Andy Warhol, Joseph Beuys, Cy Twombly, Keith Haring und vielen innovativen zeitgenössischen Künstlern aus den Sammlungen der Nationalgalerie, der Sammlung Erich Marx und der Friedrich Christian Flick Collection. www.hamburgerbahnhof.de

Kleine und feine Räume für aktuelle Kunst bieten die Deutsche Guggenheim und das Haus am Waldsee. Während erstere jährlich drei bis vier hochkarätige Ausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst an einen Künstler vergibt, lädt letzteres mit Themen wie „Kunst und Geschichte“, „Wegbereiter der Moderne“ oder „Kunst im Kontext“ zu Wechselausstellungen internationaler Künstler ein. www.deutsche-guggenheim-berlin.de, www.hausamwaldsee.de

Neue Schauplätze sind in Planung. Auf der Leerstelle, die der Palast der Republik hinterlässt, wird ab dem 18. Oktober 2008 bis zum Baubeginn des Humboldtforums im Jahre 2010 eine temporäre Kunsthalle für Gegenwartskunst installiert: Ein farbig, weithin leuchtender Kubus, der aus einer Ausstellungshalle, umrahmt von einem Café und einem Museumsshop besteht. www.kunsthalle-berlin.com

Made in Berlin: Kunst aus mehr als 100 Jahren
Dass Berlin nicht erst seit heute eine Metropole der kreativ Schaffenden ist, lässt sich an zahlreichen Museen ablesen, die sich dem Werk von hiesigen Künstlern widmen. Den breitesten Ansatz verfolgt die Berlinische Galerie, die Berliner Kunst von 1870 bis heute sammelt, pflegt und präsentiert: die „alten“ Secessionisten und die Jungen Wilden, Dada und Fluxus, die Expressionisten und die Neusachlichen, Russen in Berlin, die Avantgarde in Architektur und Fotografie sowie viele andere. www.berlinischegalerie.de

Die expressionistische Künstlervereinigung „Die Brücke“, die ab 1911 ihren Sitz in Berlin hatte, stellt das Brücke-Museum aus. Die weltweit umfangreichste Sammlung zu diesem Thema umfasst rund 400 Gemälde sowie Tausende von Handzeich-nungen, Aquarellen und Originalgraphiken. Zu den Häusern, die sich gezielt einzelnen Künstlern zuwenden, gehört das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, das auf vier Etagen Zeichnungen, Graphiken und Skulpturen der Künstlerin zeigt, die über 50 Jahre lang in Berlin arbeitete. Ein besonderer Publikumsmagnet ist seit einem Jahr die Villa Liebermann am Wannsee: ein kleines Privatmuseum, das im Sommerhaus des bekannten Berliner Malers Max Liebermann rund 40 Originalbilder zeigt. www.bruecke-museum.de, www.kaethe-kollwitz.de, www.max-liebermann.de

Der perfekte Kunstraum: der Martin-Gropius Bau
Gegenwärtiges und Vergangenes liegen in Berlins bedeutendstem Ausstellungsraum, dem Martin-Gropius-Bau, eng beieinander. Im Stil eines italienischen Renaissancege-bäudes nach Plänen von Martin Gropius und Heino Schmieden errichtet, bietet das imposante Museum einen eindrucksvollen Rahmen für viele temporäre Ausstellungen. www.berlinerfestspiele.de

Architektur, Geschichte und Kunst: das Jüdische Museum Berlin
Eines der beeindruckendsten Beispiele zeitgenössischer Architektur in der deutschen Hauptstadt ist das Jüdische Museum Berlin, das in seiner äußeren Form einem zerborstenen Davidstern nachempfunden ist. Das silbrig glänzende, stahlverkleidete Gebäude mit seiner schroffen, fast fensterlos wirkenden Fassade wurde nach Plänen des Architekten Daniel Libeskind realisiert. Dem spektakulären Äußeren gleicht die ungewöhnliche Gestaltung der Räume. Das Haus beherbergt eine Dauerausstellung zur deutsch-jüdischen Geschichte und zeigt Sonderausstellungen mit kulturhistori-schen Themen und zeitgenössischen Kunstinstallationen. www.juedisches-museum-berlin.de

Kennedy, Nolde und die DDR: Neue Museen in Berlin
Berlin gilt als Stadt des Wandels, das trifft auch für die Museumslandschaft zu, die in atemberaubendem Tempo wächst. In den vergangenen fünf Jahren sind neue Glanz-lichter hinzugekommen. Neben der Berlinischen Galerie und dem Kunstgewerbe-museum in Köpenick gehört das Museum für Fotografie mit der Helmut Newton Stif-tung dazu. Dieses präsentiert wechselnde Ausstellungen zu Leben und Werk Helmut Newtons, einem der bedeutendsten Mode- und Porträtfotografen des 20. Jahrhun-derts, sowie Rauminstallationen zeitgenössischer Fotografen und Künstler.
www.helmut-newton.de

Zwei Neueröffnungen aus dem Jahr 2006 ziehen ebenfalls zahlreiche Gäste an. Geschichte und Geschichten aus dem Alltag hinter der Mauer erzählt das DDR-Museum. Seit Juli 2006 laden auf 400 Quadratmetern viele Exponate – vom komplett ausgestatteten Wohnzimmer bis hin zum Original-Trabant – nicht nur zum Schauen sondern auch zum Ausprobieren ein. Unter dem Motto „Alltag eines vergangenen Staates zum Anfassen“ wird die Atmosphäre der DDR mit den ihr eigenen Düften, Geräuschen und Gegenständen wiederbelebt. www.ddr-museum.de

Mit dem Museum „The Kennedys“ am Pariser Platz unweit des Brandenburger Tores kehrte im November 2006 die deutsche Geschichte der Kennedys an den Ort zurück, der für viele Menschen einen historisch-politischen Fixpunkt von besonderer globaler Bedeutung darstellt. Die Ausstellung beleuchtet Leben und Überzeugungen der Kennedys und stellt das Schicksal sowie die herausragende Stellung der bis in die heutige Zeit hinein einflussreichen Familie in der amerikanischen Geschichte dar.
www.thekennedys.de

Neue visuelle Genüsse verspricht auch die Zukunft. Am 20. September 2007 kehrten zahlreiche Gemälde und Aquarelle Emil Noldes nach Berlin zurück. Hier, wo der führende Expressionist regelmäßig die Wintermonate verbrachte, holte er sich Anregungen und schuf seine berühmten Werke über das Nachtleben. Neben dem Gendarmenmarkt in der Jägerstraße 54/55 eröffnete die Nolde-Stiftung Seebüll eine Dependance. In den Galerieräumen werden jährlich zwei bis vier Ausstellungen mit rund 50 Werken zu wechselnden Themen gezeigt. Bis zum 31. August 2008 ist die Schau „Mein Wunderland von Meer zu Meer. Blumen, Landschaften, Meere zu sehen. www.nolde-stiftung.de

In diesem Jahr erhält die Stadt an einer altbekannten Adresse ein weiteres neues Museum: Gegenüber dem Schloss Charlottenburg im östlichen Stülerbau ist ab dem 11.Juli 2008 unter der Überschrift „Surreale Welten“ die Sammlung Scharf-Gerstenberg zu erleben. Auf drei Etagen werden hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer, von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet gezeigt. Mit mehr als 250 Werken – Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier – zeichnet die Sammlung die Geschichte der phantastischen Kunst nach. www.smb.spk-berlin.de

Diese Sammlung bildet eine ideale Ergänzung zur Dauerausstellung „Picasso und seine Zeit“ im gegenüberliegenden Museum Berggruen im westlichen Stülerbau, die als eine der weltweit bedeutendsten privaten Bildersammlungen der klassischen Moderne gilt. Die Familie Berggruen kündigte unlängst eine Erweiterung der Sammlung an, für die das Land Berlin das an den westlichen Stülerbau angrenzende Kommandantenhaus zur Verfügung stellt, das ab Ende 2009 umgebaut wird. Die Eröffnung ist für 2011 geplant.
www.smb.spk-berlin.de

Boomender Galeriestandort und Zentrum des Kunsthandels
Berlin profiliert sich mit zunehmender internationaler Bedeutung als wichtigster Standort der Gegenwartskunst in Europa. Hier wird nicht nur gesammelt und prä-sentiert, die Stadt ist gleichzeitig Kreativpool und Talentschmiede: Mehr als 6.000 Künstler und Kreative schaffen hier junge Kunst von heute für die Sammlungen von morgen. In der deutschen Hauptstadt residieren derzeit rund 400 zeitgenössische ...



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