Berlin
Sightseeing Tipps



Ungewöhnliches und Unerwartetes entdecken
Die Jahre als königlich-preußische Residenzstadt, die Teilung oder auch das "politische Berlin" der neuen deutschen Hauptstadt - die wechselvolle Geschichte prägt die Stadt bis heute und hat nicht nur architektonisch ihre Spuren hinterlassen. Als junge Metropole im Herzen Europas steht Berlin jedoch genauso im Hier und Jetzt: Neues ist im Entstehen begriffen und den modernen, urbanen Lifestyle wissen nicht zuletzt immer mehr Trendsetter aus aller Welt zu schätzen.

Ein Mit-, Neben- und Durcheinander von Alt und Neu also, bei dem eine bunte Vielfalt an Lebensstilen zur Tagesordnung gehört. Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt, soll bereits der deutsche Dichter Jean Paul gesagt haben. Und auch 200 Jahre später beeindruckt eine der beliebtesten Städtedestinationen Europas immer wieder aufs Neue. Rund um die Uhr und ohne Sperrstunde pulsiert hier das Leben. Kulturell spannend, international, vielseitig - so kann Berlin seine Gäste nicht nur verzaubern, sondern auch bei jedem Besuch wieder überraschen & mit Unbekanntem, Ungewohntem und Unerwartetem.

Hi-Flyer, Wasserflugzeug, Gasometer: Berlin von oben entdecken…

Wer auf ungewöhnliche Art die Stadt von oben betrachten, aber dennoch die Bodenhaftung nicht verlieren möchte, kann am Checkpoint Charlie mit dem Berlin Hi-Flyer in die Luft gehen. Der heliumgefüllte, mit einem Stahlseil gesicherte Fesselballon bietet aus 150 Metern einen Rundumblick über architektonische Highlights und städtebauliche Besonderheiten der Hauptstadt. Wer genau hinschaut, entdeckt beispielsweise, dass in Berlin die Untergrundbahn durchaus auch überirdisch verkehrt – die U-Bahnlinie 1 fährt, entgegen ihrem Namen, auf einer Hochbahnstrecke quer durch Kreuzberg.

Für diejenigen, die tatsächlich abheben und die Vogelperspektive genießen wollen, hält der Air Service Berlin besondere Angebote bereit: Einen Ausflug mit dem Wasserflugzeug etwa, das im Treptower Hafen direkt auf der Spree startet und landet. Auch ein Berlin-Panorama-Flug oder ein romantisches Candle Flight Dinner mit dem Helikopter stehen auf dem Programm. Start- und Landeplatz ist der Flughafen Schönefeld. www.air-service-berlin.de

Der Gasometer in Schöneberg bietet Berlin-Besuchern einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick über die Stadt. Bei geführten Touren können schwindelfreie Abenteurer die insgesamt 456 Metallstufen erklimmen und Berlin aus 80 Metern Höhe vom oberen Ring des 100jährigen Industriedenkmals, das nach einem Entwurf des Berliner Architekten Alfred Messels erbaut wurde, entdecken. www.climb-berlin.com

oder von unten: Bunker, Gewölbe, Tunnel und Gleise

Oben die Straße, unten die städtischen S- und U-Bahngleise. Und dazwischen? Da liegen in der deutschen Hauptstadt ganze Welten versteckt: Bunker und Tunnel, Schächte, Trümmerberge und Gewölbe aus längst vergangenen Zeiten machen den Berliner Untergrund zum Ziel spannender Erlebnistouren. Hier lässt sich der verschütteten Geschichte der Stadt nachspüren, Beklemmendes und Skurriles entdecken. Der Berliner Unterwelten e.V. bietet nicht nur regel¬mäßig verschiedene thematische Führungen unter Tage an, sondern macht in den authentischen Räumen des Berliner Unterwelten-Museum am Gesundbrunnen zudem die bedrückende Enge der Luftschutzräume im Zweiten Weltkrieg erfahrbar. www.berliner-unterwelten.de

Aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen auch der überirdische Bunker am An-halter Bahnhof und der heute denkmalgeschützte Bunker in der Albrechtstraße. Während der im Originalzustand belassene Keller des Bunkers am Anhalter Bahnhof – Wandstärke mehr als zwei Meter – historische Exponate zeigt, sind in den oberen Etagen nachgestellte Medizinszenen sowie das Berliner Gruselkabinett zu bewundern. www.gruselkabinett-berlin.de

Der „Boros-Bunker“ in Berlin-Mitte dient als privater Ausstellungsort der Sammlung für Zeitgenössische Kunst von Christian Boros. Auf insgesamt 3000qm werden wechselnde Präsentationen der Sammlung gezeigt, die nach Voranmeldung besucht werden können. www.sammlung-boros.de

Jüngeren Datums ist dagegen der erst in den 70er Jahren fertig gestellte Atomschutzbunker am Kurfürstendamm, der im Ernstfall auch heute mehr als 3.500 Menschen Schutz bieten könnte. Ein Rundgang durch diesen einzigen zugänglichen Atomschutzbunker Deutschlands ist im Rahmen der Ausstellung The Story of Berlin möglich. www.story-of-berlin.de
In die historischen Abgründe der Stadt führt auch der unter-berlin e.V.: Anhand von Geistertunneln, gemauerten Kreuzgewölben und alten Wasserspeichern sowie deren teils skurriler, temporärer Zwischennutzungen wird hier der Wandel der Metropole in den vergangenen hundert Jahren reflektiert. So wurde etwa im Keller der Königstadt-Brauerei im Prenzlauer Berg ursprünglich Bier gebraut und gelagert, bevor die Räume während des Krieges als Luftschutzräume und für die Herstellung von Waffen dienten. Zu DDR-Zeiten züchtete man dort Champignons, in den letzten Jahren waren die unterirdischen Hallen sogar Schauplatz einer Kunstausstellung. www.unter-berlin.de

Ungewohnte Impressionen bei einer Brise Untergrundluft ermöglichen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG): Zu Fuß, bei speziellen abendlichen Tunnelwanderungen im U-Bahnschacht, oder im offenen Wagen des weltweit einzigartigen U-Bahn-Cabrios geht es auf zweistündige Entdeckungstour. Weichenstellungen, Notausstiege und Kehranlagen, in denen die Züge wenden und auf einen neuen Einsatz warten, werden dabei ebenso sichtbar wie verschiedene Tunnelbauweisen oder die Geschichte der Berliner U-Bahn. www.bvg.de

Es grünt so grün – die ländlichen Seiten der Metropole 

Für seine großen und breiten Boulevards wie Unter den Linden oder Kurfürstendamm sowie für seine urbanen Zentren wie den Potsdamer Platz ist Berlin weltweit bekannt. Doch fernab des städtischen Trubels zeigt Metropole ein ganz anderes Gesicht – das der ländlichen Idylle.

Ein alter Dorfanger mit Kirche, kleinem Schulgebäude und Feuerwehrgerätehaus, einstöckige Bauernhäuser und Stallungen, umgeben von weiten Feldern, Wiesen und Pferdekoppeln – so präsentiert sich etwa das im Nordosten gelegene Lübars, das letzte noch weitgehend erhaltene Dorf Berlins, das seinen ländlichen Charme bis heute bewahrt hat. www.luebars.de

Schweine in der Suhle und Hühner auf dem Mist, Gartenbau und Ackerwirtschaft sowie ein kleiner Hofladen: Das Freilichtmuseum Domäne Dahlem ist ein ziemlich normaler Bauernhof – nur eben, dass er einen U-Bahn-Anschluss hat und die Besu¬cher hier täglich die Hofarbeit direkt miterleben können. Zudem ist eine agrarhistorische Sammlung zu besichtigen. www.domaene-dahlem.de

Einer Reise ins Mittelalter kommt der Besuch des Museumsdorfs Düppel im Südwesten der Stadt gleich: In dem Nachbau einer dörflichen Siedlung aus dem 13. Jahrhundert ist alles originalgetreu den historischen Vorbildern nachempfunden. In den Gärten rund um reetgedeckte Häuschen wachsen heute selten gewordene mittelalterliche Pflanzenarten, Freiwillige führen Handwerkskunst wie Töpfern oder Schmieden vor, und die speziell zurückgezüchteten Düppeler Weideschweine toben durchs Freilandgehege. www.dueppel.de

Die Berliner Weiße, ein obergäriges, leicht spritziges Bier, meist mit Himbeer- oder Waldmeistersirup versetzt, ist eine der bekanntesten und typischsten Berliner Spezialitäten. Doch an der Spree wird auch Wein angebaut – obwohl die geografische Lage der Stadt dies nicht gerade vermuten lässt, schließlich befindet sich Berlin auf dem gleichen Breitengrad wie London. Da der Berliner Wein nicht in Geschäften zu kaufen ist und auch in keinem Restaurant ausgeschenkt wird, ist er besonders exklusiv – er wird ausschließlich durch die Bezirksämter an Jubilare oder Ehrengäste ver¬schenkt und nur gelegentlich, bei besonders reicher Ernte, gegen eine Spende abgegeben. Schon seit 1968 gedeiht etwa der Kreuz-Neroberger an den Hängen des Kreuzbergs, und die Wilmersdorfer Rheingauperle wächst sogar, ganz dem städtischen Umfeld angepasst, auf den Rängen der Nordkurve im Stadion Wilmersdorf am Hohenzollerndamm. „Drei Kilometer nördlich des Bundeskanzleramtes“, so heißt es auf den Etiketten, nämlich im Humboldthain, stehen die Reben für den einzigen Hauptstadtsekt. Auch wenn das Winzertum an der Spree Tradition hat, wie Straßen¬namen wie Weinbergsweg (Mitte), Weingartenweg (Spandau) und Weinstraße (Friedrichshain) verdeutlichen – gekeltert werden die Hauptstadttrauben heute im süddeutschen Raum.

Kleine Schatzkästchen: Skurrile Juwelen der Berliner Museumslandschaft

Mehr als 180 Museen und Sammlungen hat die deutsche Hauptstadt vorzuweisen – deutlich mehr als Regentage pro Jahr. Neben Kulturschätzen von Weltformat tummeln sich dort auch einige Kuriositäten – etwa im Museum der unerhörten Dinge: Das Fell eines Bonsaihirsches, der Einschlag eines Gedankenblitzes oder Schrau¬ben, die 1939 irgendwie an einem Flugzeugabsturz in Peru beteiligt waren, gehören zu den Artefakten, die dort ihre Geschichten erzählen – überaus charmant und spannend, wenn auch nicht immer ausschließlich an der Wahrheit orientiert. www.museumderunerhoertendinge.de

Voll und ganz wissenschaftlich geht es hingegen im medizinhistorischen Museum der Charité zu. Hier werden anatomisch-pathologische Präparate menschlicher Organe, von Krankheitsbildern und Fehlbildungen, vorgeführt – ein dreidimensionales Medizinlehrbuch der leicht gruseligen Art. www.bmm.charite.de

Nicht das Abnorme, sondern das ganz Alltägliche steht in anderen Häusern im Mit-telpunkt: So lässt das Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf das Berliner Le¬ben um 1890 wieder auferstehen. Eine komplett mit Originalstücken versehene herr-schaftliche Wohnung hat Charlotte von Mahlsdorf, Transvestit und lokales Original, dort zusammengetragen. Ein weiteres Highlight ist die vollständig erhaltene Einrich¬tung der Zillekneipe Mulackritze aus dem Scheunenviertel, inklusive Tresen, Werbe- und Verbotsschildern sowie der frivolen Hurenstube. www.gruenderzeitmuseum.de

Ebenfalls in die Vergangenheit, allerdings in die sozialistische Wohnkultur der DDR von 1986, versetzt die Museumswohnung WBS 70 ihre Besucher – „Good Bye Lenin“ lässt grüßen: Im sanierten Hellersdorfer Plattenbau wurde eine 61 Quadratmeter große Dreiraumwohnung mit historischem Mobiliar und Accessoires des täglichen Lebens ausgestattet, vom Spanplattenschrank über die Tapete mit Gräserdekor bis hin zur Reiseschreibmaschine. http://www.stadtundland.de/33_Museumswohnung.htm

Das gesamte 20. Jahrhundert und seine Alltagskultur, versinnbildlicht in industrieller Massenware oder kunstgewerblich designten Nutzgegenständen, zeigt wiederum das Werkbundarchiv Museum der Dinge – ob es die Kugelwaschmaschine ist, Inflati¬onsgeld von 1923 oder ein zahntechnischer Röntgenapparat aus dem Jahre 1907. www.museumderdinge.de

Und auch ein Alltagsprodukt, das man sich täglich in den Kaffee rührt, hat in Berlin sein eigenes Haus: Das Zuckermu¬seum im Wedding erzählt und dokumentiert anhand einer weltweit einzigartigen Sammlung die spannende Kulturgeschichte von Zuckerrohr bis Zuckerrübe. www.dtmb.de/zucker-museum

Einmalig in Europa ist das Gaslaternen-Freilichtmuseum an der Straße des 17. Juni im Tiergarten, das vom fünfarmigen Kandelaber im wilhelminischen Prunkstil bis zur modernen Hängeleuchte aus Dublin die interessantesten Gaslaternen aus zwei Jahrhunderten versammelt. http://www.berliner-verkehrsseiten.de/gaslaternen/museum/museum.html

Wissenswertes rund um die Nutzung der Kulturpflanze Hanf in aller Welt vermittelt das skurrile Hanfmuseum im Nicolaiviertel (www.hanfmuseum.de). Das Stille Museum zeigt zwar bildende Kunst, möchte allerdings in erster Linie zur Kontemplation einladen und Besucher dazu auffordern, sich mit sich selbst zu befassen (www.das-stille-museum.de).
Draußen unterwegs: Schwimmen (fast) in der Spree und ein Hauch Fernost

Von weitem mag es anmuten, als badete man hier in der Spree – tatsächlich ist das beliebte Badeschiff jedoch ein umgebauter alter Lastkahn, der als schwimmender Pool gegenüber dem Osthafen verankert liegt. Im Sommer lädt dieses wohl außer-gewöhnlichste Schwimmbad Europas mit dem fantastischen Panoramablick auf die Stadtsilhouette zum Schwimmen, Sonnen und Entspannen unter freiem Himmel ein, im Winter verwandelt es sich mit Hilfe einer teils durchsichtigen Membran in eine futuristische Saunalandschaft auf dem Wasser. www.arena-berlin.de

Von der City aus betrachtet, liegt Marzahn zwar ziemlich weit östlich, es deshalb als Fernost zu bezeichnen wäre allerdings ein wenig übertrieben. Auch wenn der Bummel durch die fünf Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn durchaus derartige Assoziationen weckt: Der Chinesische Garten glänzt durch die authentische Präsentation der jahrtausendealten chinesischen Gartenbaukunst – Felsen, Brücken, Bambus und Chrysanthemen sowie ein am See gelegenes Teehaus, in dem traditionelle Teekunst aus dem Reich der Mitte zelebriert wird. Mit einer Fläche von 2,7 Hektar ist der Garten der größte seiner Art in ganz Europa. Ergänzt wird er durch die japanische Gartenwelt mit Teich und Wasserläufen, Trockengarten sowie imposanten Steinsetzungen, die tropische, balinesische Flora im Gewächshaus, einen koreanischen sowie einen orientalischen Garten. Seit Juni 2007 kamen zudem ein grüner Heckenirrgarten und ein Bodenlabyrinth, sowie im Mai 2008 der italienische Renaissance-Garten hinzu. www.gruen-berlin.de

Küchen, vielfältig wie die Stadt: Dinnerclub und mittelalterliches Festmahl

Natürlich spiegelt sich die Vielfalt Berlins auch in den Küchen und Restaurants der Hauptstadt: Delikatessen aus der ganzen Welt werden hier zubereitet und in vollkommen unterschiedlichem Ambiente serviert: So loungen die Gäste im angesagten Dinnerclub Spindler und Klatt direkt an der Spree bei leichtem Fusionfood in überdimensionalen weißen Betten – ganz 21. Jahrhundert eben. www.spindlerklatt.de

Die Zitadellen Schänke in Spandau punktet währenddessen mit mittelalterlichem Charme: In dem alten, acht Meter hohen Gewölbe werden deftige Braten serviert, das Gedeck besteht aus Zinnteller und Messer. Gabeln gibt es keine, dafür aber einen Latz zum Umhängen. www.zitadellenschaenke.de

Dicke Orientteppiche und gemütliche Sitzkissen rund um die niedrigen Tische, wuchtige Samowars und die traditionelle russische Teezeremonie mit Rumrosinen, Marmelade und immer wieder einem Schlückchen Wodka sorgen für das ganz besondere Flair der Tadschikischen Teestube am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1 in Mitte / direkt an der Museumsinsel).

Zur Vorspeise, zur Hauptspeise und auch zum Dessert: Schokolade! Ein solch ungewöhnliches Menü kann sich der Gast im ersten Schokoladenrestaurant Europas bei Fassbender und Rausch am Gendarmenmarkt zusammenstellen. Damit die Speisenfolge keineswegs einseitig ausfällt, haben Köche aus aller Welt eine kreative Karte rund um Kakao und Co. zusammengestellt, auf der Fisch und Fleisch, Salat und Suppe mit schokoladigen Elementen kombiniert werden. Sonnabends werden die Spezialitäten im Rahmen einer erlebnisreichen Schokoladen-Dinner-Show serviert. www.fassbender-rausch.de

Ein erhellendes Erlebnis – bei dem es garantiert nichts zu sehen gibt – bieten die zwei Berliner Dunkelrestaurants, wo ohne jegliche Beleuchtung gespeist wird. So fällt die visuelle Dimension der Sinneswahrnehmung weg und Hören, Riechen, Schmecken und Tasten erfahren während des Essens unbekannte Bedeutung. Ein besonders spannendes Abenteuer, wenn das Überraschungsmenü aufgetischt wird! Die Kellner sind stark sehbehindert oder blind, so dass der Service im Dunkeln trotzdem einwandfrei funktioniert. Im Nocti Vagus, das über eine einzigartige Dunkelbühne verfügt, werden die Abende häufig durch musikalische, theatralische oder literarische Showeinlagen ergänzt. www.unsicht-bar-berlin.dewww.nocti-vagus.de

Ein Tipp für alle, die die gastronomische Vielfalt an der Spree vor Entscheidungs-schwierigkeiten stellt, ist die Gastrorallye: Die ungewöhnliche Tour, eine Mischung aus Stadterkundung und Fünf-Gänge-Menü, führt in mehrere Restaurants in echten Szenekiezen, in denen jeweils nur ein Gang verköstigt wird. An einem Abend in an-gesagten Restaurants würziges, indisches Brot, baskische Tapas und italienische Tagliatelle zu essen, ist auf diese Weise auch für diejenigen kein Problem mehr, die zum ersten Mal in Berlin sind. www.berlinagenten.com

Skurril und wie aus anderen Zeiten klingt das, was in Berliner Bars und Kneipen der¬zeit angesagt ist: Karaoke, Bingo, Flirten via Tischtelefon. Das monatliche Kiezbingo im SO 36 (www.so36.de), von zwei „aufgedonnerten Transen“ moderiert, hat ein festes Fanpublikum, ebenso Tischtennisbars wie die Serene Bar in Kreuzberg (www.serenebar.de) oder das Dr. Pong (www.drpong.net), wo bisweilen mehr als 20 Leute an einer einzigen Tischtennisplatte Rundlauf üben – Schläger in der rechten, Bier in der linken Hand. Karaoke singen ist in Berlin jeden Abend möglich – etwa in Kims Karaoke Bar (www.kim-karaoke.de) oder im Monster Ronson’s Sing Inn (www.karaokemonster.com), wo den Gästen in kleinen Séparées eine enorme Songauswahl geboten wird.

Am Alexanderplatz hat die weltweit erste Wii-PLAY-Lounge eröffnet, in der sich die Gäste auf insgesamt 700 qm mit den neuesten Bewegungsspielen für die bekannte Heimkonsole von Nintendo vergnügen können. Die zentrale Spielfläche mit zahlreichen Wii-Konsolen und großen LCD-Bildschirmen bietet bis zu 150 Besuchern Platz zum Austoben. Daneben gibt es fünf Séparées für bis zu 12 Personen, einen Barbereich und eine Terrasse - alles in moderner Lounge-Atmosphäre gestaltet. www.play-berlin.de

Symbiose aus Café und Laden: Kaufbar, Anna Blume, Curry & Kunst

Ein Café ist ein Café und ein Laden ein Laden… Was eigentlich logisch klingt, gilt in Berlin nicht immer – hier haben viele Kleinunternehmer gerade mit außergewöhnlichen Mischkonzepten Erfolg. Bei Kauf dich glücklich im Stadtteil Prenzlauer Berg (www.kaufdichgluecklich.de) beispielsweise gibt es duftende Waffeln und hausgemachtes Eis in vielen Sorten – aber auch buntes Plastikspielzeug sowie kitschige Accessoires aller Art. Der besondere Clou: Fast die gesamte Café-Einrichtung, wie Stühle, Lampen und sogar die Bilder an den Wänden, ist – wie in einem Second-Hand-Laden – käuflich. Ähnlich symbiotisch funktioniert die Kaufbar in Friedrichshain (www.kaufbar-berlin.de) als Mischung zwischen Möbelgeschäft, Café und Bar. Die Inneneinrichtung – ob Vollholz aus den 40ern oder Plastik-Disco-Style der 70er, ob Esstisch oder Zuckerdose – kann der Besucher gegen Entgelt direkt mit nach Hause nehmen. Auch das Anna Blume (www.cafe-anna-blume.de) setzt auf two-in-one: Im Café-Restaurant gibt es leckere Frühstückskreationen, hausgemachte Kuchen und Torten sowie saisonale Speisen. Der angeschlossene Blumenladen hinterlässt florale Spuren in der Raumdekoration, in Form von Salbeiblüten oder Rosencroutons aber auch auf den Tellern. Antike Möbel aus China und der Mongolei unter einem Dach mit einer italienischen Espressobar, mediterranen Köstlichkeiten und südländischen Weinen machen wiederum das Konzept des Ludaccio (Yorckstr. 76) aus.

Alte Handwerkskunst gibt es bei der Bonbonmacherei zu bewundern, wo im zuckrig duftenden Souterrain süße Leckereien wie grüne Maiblätter oder saure Drops nach alten und neuen Rezepten direkt über dem Feuer gekocht und verkauft werden (www.bonbonmacherei.de). Edle Schokoladenkreationen aus eigener Herstellung erwarten Liebhaber in der Schokoladenmanufaktur von In’t Veld (www.intveld.de). In zwei Geschäften in Berlin werden die Leckereien mit rund 500 weiteren Produkten anderer Edel-Schokoladen-Hersteller angeboten und lassen Gourmets und Naschkatzen das Herz höher schlagen. Traditionell geht es auch bei Harry Lehmann zu, wo seit 1926 lose Parfums nach Gewicht angeboten werden. Kunden können die Düfte aus den 50 offenen Thekenflaschen entweder selbst kombinieren oder auf die Hausmischungen des Parfumeurs vertrauen. www.parfum-individual.de



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