Campingurlaub vorbereiten: Das muss unbedingt mit
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Sachsen verfügt über zahlreiche
Campingplätze und bietet die Möglichkeit,
günstige Ferien in einem angenehmen Ambiente zu erleben. Wer
zum ersten mal "zelten" geht, sollte sich gründlich auf das
Survival-Abenteuer in der Natur vorbereiten. Anstelle eines Hotelbetts
rückt das Zelt - ein kurzfristiges Zuhause, das bei Wind und
Wetter für Schutz sorgt. Wir verraten, was unbedingt ins
Gepäck muss. Ein passendes Zelt ist die Basis
Als Unterkunft für den Campingurlaub dienen Zelte, die es nicht nur in unterschiedlichen Größen, sondern auch Qualitätsstufen gibt. Bei der Auswahl ist es wichtig, ein leicht aufzubauendes und zur Familie passendes Zelt zu wählen. Baumwolle, Nylon und Polyester sind die drei entscheidenden Materialien, die für Wind- und Wetterschutz sorgen können. Zusätzlich ist wichtig, dass genug Spannseile und Heringe mit dabei sind, denn so hat das Zelt einen sicheren Halt.
Passende Campingartikel für den Alltag
Das Zelt ist als Basis wunderbar geeignet, jetzt braucht es jedoch noch passende Goodies für den alltäglichen Komfort. Um Essen zuzubereiten, bietet sich ein Campingkocher an. Er eignet sich für eine warme Suppe, aber auch für den morgendlichen Kaffee. Um nachts bequem zu schlafen, sind Schlafsack und Kissen wichtig. Letzteres sollte aufblasbar sein, denn das reduziert den Platzbedarf im Koffer. Und damit es im Vorzelt gemütlich wird, sind ist die richtige Campingausrüstung wichtig. Diese sind nicht nur für die Bequemlichkeit zuständig, sondern können auch praktisch sein, z.B. um Essen richtig zu lagern.
Medikamente in der Reiseapotheke
Vor der Abfahrt ist es wichtig, noch einmal in der Vor-Ort-Apotheke in Sachsen vorbeizuschauen und die Reiseapotheke aufzustocken. Ein paar grundlegende Hilfsmittel und Medikamente müssen dabei sein, sie sorgen dafür, dass bei kleineren Unfällen und Beschwerden erste Hilfe geleistet werden kann.
Neben Verbänden und Pflastern sind auch Kopfschmerzmittel, Tabletten gegen Durchfall und ein elektrischer Stichheiler sinnvoll. Gerade beim Camping passiert es schnell, dass die ein oder andere Mücke plötzlich zum Feind wird. Ein Moskitonetz kann zwar Abhilfe schaffen, hält aber nicht immer hermetisch dicht. Da ist es gut, für den Notfall vorgesorgt zu haben.
Die richtige Kleidung für Tag und Nacht
Auch der ADAC hat seine Packliste fürs Camping veröffentlicht und weist auf die Bedeutung der passenden Bekleidung hin. Wie viele Kleidungsstücke ins Gepäck müssen, hängt maßgeblich von der Jahreszeit, der Urlaubsdauer und dem Urlaubsort ab. Manche Camper neigen dazu, beim ersten Mal zu wenig dicke Bekleidung mitzunehmen. Wer aber abends noch gemütlich vor dem Zelt sitzen und die Sterne zählen möchte, freut sich über eine wärmende Jacke.
Je nach Campingplatz besteht die Möglichkeit, Waschmaschinen gegen Entgelt zu nutzen. Wenn nicht, sollte eine Packung Handwaschmittel im Koffer oder der Reisetasche sein. Passend dazu gehört ein 10-Liter-Kanister, denn hier lässt sich Wasser transportieren und dann an geeigneter Stelle waschen. Vor allem bei der Unterwäsche ist das wichtig.
Für nachts sollten lange Hosen und Hemden im Gepäck sein. Wer über den Campingplatz zur Toilette muss, wird gern das Opfer von Mücken und Schnacken. Bedeckte Arme und Beine verhindern, dass die kleinen Nervensägen zu viel Angriffsfläche haben. Hinzu kommt, dass die Wärme eines Schlafsacks nicht mit der gewohnten Bettdecke daheim vergleichbar ist. Ausziehen kann man sich immer noch, warme Bekleidung für die Nacht hilft aber auch nach Sonnenuntergang.