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Zum Wellness Urlaub nach Berlin
Zum Wellness Urlaub nach Berlin
Ob orientalische Hamams, Hotel-Spas oder Badeschiff in der Spree – in seiner Wellnesslandschaft zeigt sich Berlin von einer ganz entspannten Seite. Es ist, als wenn man einen mystischen Tempel betritt: Schwere Türen, dunkelbraune Marmorsäulen

... an den Wänden geheimnisvolle Bisazza-Mosaike in Beige und Goldtönen: Anstelle des üblichen Türkisblaus tauchen Besucher des Hotel de Rome in einen Pool mit angenehm gedämpften Farben ein.

Diese strahlen nicht nur wohltuende Ruhe aus, sie passen auch zur ursprünglichen Funktion des Raums. Schließlich handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Hotelschwimmbad, sondern um einen ehemaligen Tresorraum, in dem früher die feinen Damen der Berliner Gesellschaft Schmuck und Juwelen aufbewahrten.

Ob Saunabesuch, Business Treatment oder ein Gala-Make up für den anschließen den Besuch der Staatsoper – im Hotel de Rome geht es in jedem Fall in den Keller hinunter. Ganz anders im Grand Hyatt Berlin am Potsdamer Platz: Dort lädt der Club Olympus Day Spa in der obersten Etage des Hauses dazu ein, auf höchstem Niveau zu relaxen – im eigentlichen Sinn des Wortes: Die Dachterrasse hat nicht nur eine 250 Quadratmeter große Rasenfläche mit Liegestühlen, Schwimmbad, Sauna,
Dampfbad, Whirlpool, Solarium und Fitnessgeräten zu bieten, sondern auch einen atemberaubenden Blick über Berlin.

Der Besuch im Club Olympus ist ein Erlebnis, das schon für sich allein den Berlinbesuch lohnt. Aber auch sonst bietet die Berliner Wellnesslandschaft Entspannung pur. An – und sogar in – der Spree gibt es Wohlfühloasen für jeden Geschmack, von Solebädern mit Unterwassermusik über andalusische Saunatempel und orientalische Hamams bis hin zu privaten Spa-Suiten, die in der Hotellerie auf dem Vormarsch sind.

Gua Sha-Treatments in feinen Hotel-Spas
Nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel oder einem erlebnisreichen Museumsrundgang, gibt es nichts Angenehmeres als eine wohlig warme Sauna und eine anschließende Fußreflexzonen- oder Rückenmassage, die jegliche Ermüdung verfliegen lässt.

Angeboten werden sie zum Beispiel im schnörkellosen Spa des Concorde Hotels, im Relaxa-Hotel Stuttgarter Hof oder im Alsterhof Berlin. Bei den Wellnessbereichen des Dorint Sofitel Gendarmenmarkt oder in der elften Etage von The Mandala Berlin am Potsdamer Platz ist zudem ein schönes Berlin-Panorama inbegriffen. Im Ku´Damm 101, im Savoy oder im Hotel Bleibtreu werden stattdessen fernöstliche Treatments wie die Anti-Schmerz-Massage Gua Sha angeboten, bei der anstelle von Nadeln Jade oder Büffelhornschieber zum Einsatz kommen.

Für Liebhaber von Schwimmbädern empfehlen sich der kleine behagliche Seehof Berlin oder größere Häuser wie das Hilton am Gendarmenmarkt mit seinem Wellness & Health Club, das Kempinski Hotel Bristol oder das Alma Schlosshotel im Grunewald. Während das Steigenberger Hotel neben einem kreisrunden, 28 Grad warmen Pool spezielle Thalasso-Anwendungen offeriert, sorgt das Wellness-Center des Radisson SAS mit Wasserfallbrausen und Gegenschwimmanlage für nasses Wohlbefinden.

Auch zum Licht durchfluteten Triangle Health & Spa im Grand Hotel Esplanade Berlin gehört ein Pool, Spezialität sind zudem die unterschiedlichen Saunen. Über das größte Hotelschwimmbad verfügt übrigens „Le Spa“ im Dorint Hotel Schweizerhof mit seinem 25 mal 10 Meter großen Becken.

Rundum vermitteln Palmen, Liegestühle und Sonnenterrasse einen Hauch südlicher Urlaubsatmosphäre. Nicht umsonst ist dem Wellnessführer Relax Guide das Fünf-Sterne-Hotel Palace an der Budapester Straße 13 Punkte und eine Lilie wert: Selbst wenn die Zeit nur für einen Kurzbesuch reicht, lässt sich im Palace-Spa mit Pool, Whirlpool, Workout-Raum, Solarium, Sauna, Massageräumen und Poolbar mit köstlichen Fruchtcocktails schnell neue Energie tanken. Preisgekrönt ist außerdem der Vitality Club des Intercontinental.

Im größten Spa der Bundeshauptstadt kann man nicht nur 24 Stunden am Tag ausspannen. Hier bringen auch spezielle Sauerstoffbehandlungen und Lymphdrainagen gestresste Konferenzteilnehmer oder Business-Gäste zwischen anstrengenden Meetings wieder in Form. An Besucher, die einen langen Flug hinter sich haben, richten sich wiederum die Jetlag-Treatments. Wer stattdessen in intimer Atmosphäre die Seele baumeln lassen will, findet in der Beauty- und Massagesuite Thaleia des Brandenburger Hofs das richtige Refugium für Körper und Geist. Dampfbad, Solarium oder sonnige Ruheflächen runden das perfekte Entspannungserlebnis ab.

Der Trend geht zum Day Spa
Übrigens muss man nicht immer in den Häusern wohnen, um den Wellnessbereich zu besuchen. In der Hotellerie geht der Trend eindeutig zum Day Spa, der auch Clubmitgliedern oder zahlenden Tagesgästen offen steht. Das gilt auch und gerade für die Flaggschiffe der Berliner Luxushotellerie. Selbst wenn sich der La Prairie Boutique Spa im The Ritz Carlton durch diskreten Luxus und private Atmosphäre auszeichnet, sind in Pool, Saunen, Whirlpool und Fitnessbereich ausdrücklich „Externe“ willkommen. Für Bademäntel, Handtücher, Slipper, Duschgel, Bodylotion, ja selbst den Personal Trainer ist gesorgt. Und natürlich für besondere Wohlfühlmomente, die die Beauty- Behandlungen von La Prairie garantieren – ob es ein Kaviar- oder ein exklusives Gold-Treatment sein soll. Wer will, kann den Spa auch ganz für sich alleine haben, auf Bestellung Mondschein- oder Südseepartys mit Live-Musik, Kerzenlicht, Champagner und kulinarischen Genüssen feiern.

Auch das Hotel Adlon Kempinski lässt in Sachen Wellbeing kaum Wünsche offen. Inzwischen hat es zusätzlich zum mediterran angehauchten Adlon Spa mit Indoor-Pool, Whirlpool, allerlei Saunen und Dampfbad den puristisch gestylten Day Spa dazu bekommen. Die Räume in dezenten Beige- und Brauntönen –darunter eine spezielle Men´s Lounge – orientieren sich an den vier Elementen: Erde, Luft, Wasser, Feuer.

Pulvermassage mit Kichererbsenmehl
Ganz auf Ayurveda ist man im Vier-Sterne-Hotel Großer Kurfürst an der Fischerinsel in Berlin-Mitte eingestellt, wo das Deutsche Ayurveda-Institut auch Nicht-Hotelgäste zu kleinen Auszeiten unter indischem Vorzeichen einlädt. Jegliche Anspannung schmilzt nur so dahin, wenn an den dort angebotenen Anti-Stress Tagen nach dem Saunabesuch warme Stirnölgüsse mit Sonnenblumenöl, Peelings mit Muskat-, Koriander- und Ingweressenzen oder Pulvermassagen namens Udvarthana mit Kichererbsenmehl verabreicht werden.

Oder soll es vielleicht eine Wohlfühloase im balinesischen Stil sein? Dann ist das Artist Riverside garni, in dem bereits Maria Schrader und Reinhold Messner zu Gast waren, die richtige Adresse. Zusätzlich zum Day Spa mit Swimming und Whirlpool sowie Panoramasauna mit Blick auf die Spree findet man in filmreifen Spa-Suiten Entspannung. Da stehen zum Beispiel Goldmuscheln, in denen man zu zweit im Romantik-Salz-Bad relaxen oder auch ganz allein beim Floaten den Zustand völliger Schwerelosigkeit erleben kann.

Mit Spa-Suiten hat aber vor allem das Westin Grand neue Zeichen in der Hauptstadt gesetzt. Hier hat die klassische Schinkel-Suite ihre Fortführung in Grand Spa Suiten mit großzügigem Bade- und Saunabereich samt begehbarer Dusche gefunden. Dabei hat der Berliner Architekt Tassilo Bost nicht nur mit Hilfe von weißem Marmor und schwarzem Granit Klassik und Moderne in Einklang gebracht.

Spezial-Leuchtenbauer von Svarowski erarbeiteten auch ein passendes Beleuchtungskonzept mit funkelnden Svarowski-Kristall-Lampen. Flüssiger Konzertsaal oder andalusische Alhambra-Grotte?Bequemer als in den privaten Spa-Suiten kann man Wellness nicht haben. Dafür muss man natürlich auf Unterwassermusik und andere Extras verzichten, mit denen so mancher öffentliche Badetempel überrascht.

Eine Art flüssiger Konzertsaal ist das Liquidrom mit seinem Sole Becken. Während die Badegäste im wohlig warmen Nass plantschen, können sie unter der Wasseroberfläche klassischer indischer Sitarmusik, Digeridoo- oder Harfenklängen lauschen. Mitunter wird auch Mixed Electronic Downbeat oder Electric House gespielt. Unterwassermusik bekommt auch zu hören, wer im TranxxFloatcenter in den Schöneberger Akazienhöfen im seidenweichen hochprozentigen Salzwasser floatet. Nach der Tiefenentspannung wecken Tiefengewebs- oder hawaiianische Lomi Lomi Nui-Massagen mit ätherischen Ölen neue Lebensgeister.

Wem der Sinn eher nach orientalischen Baderitualen steht, kann zwischen verschiedenen Hamams in der Hauptstadt wählen. Zum Beispiel der Sultan Hamam in der Bülowstraße: Nach einem traditionellen Ganzkörper-Peeling mit Seidenhandschuhen geht es ins marmorgeflieste Dampfbad, wo man sich den Stress mit warmem Wasser buchstäblich von der Haut wäscht. Zu ähnlichen Pflegezeremoniellen lädt das türkische Bad in der Schokoladenfabrik ein, wobei hier Frauen unter sich bleiben. Fernöstlich angehaucht ist schließlich der Yi-Spa zwischen Hackeschem Markt und Museumsinsel: Von dem Berliner Architektenduo plajer & franz ebenso trendig wie puristisch designt, gehören zu dem ganzheitlichen Lifestyle- Konzept allerlei exotische Bäder und Behandlungen.

Bade- und Fitnesslandschaften der Superlative
In den Himmel führen – im wortwörtlichen Sinn - auch die Thermen am Europa-Center. Über den Dächern der City West erhebt sich die 5.000 Quadratmeter große Badelandschaft mit Indoor- und Outdoor-Pools voll solehaltigem Wasser, Innen und Außensaunen, türkischen und römisch-russischen Dampfbädern, Thermen-Geysir und Wasserfällen. Nicht weniger großzügig ist der Fitnessclub Holmes Place Health Club im Quartier 205 an der Friedrichstraße angelegt, wobei hier die Bewegung im Vordergrund steht.

Neben dem Personal Training an mehr als 200 Geräten deckt das Kursprogramm das ganze Spektrum von Bodybalance und Aqua Fit bis hin zu Qi Gong ab. Eine weitere Wohlfühlwelt der Superlative ist der Meridian Spa in den Spandau Arkaden. Hier gibt es auf 9.000 Quadratmetern hoch über Berlin alles, was Körper, Geist und Herz begehren, einschließlich Vierzig-Meter-Pool und 240 Fitness-Geräten.

Im Bereich Body Care reicht das Angebot von Thalasso Anwendungen über Beauty-Facials von Maria Galland bis zu Pilates, Aqua-Gym und Yoga. Noch größer ist das exklusive Aspria in Charlottenburg. Ein Tag in dem fünf Etagen und 11.000 Quadratmeter umfassenden Spa & Sporting Club hat tatsächlich etwas von Kurzurlaub. Nach dem Training können Besucher stundenlang auf der liebevoll bepflanzten Dachterrasse im Deckchair sitzen oder in Pool, Dampfbad und Sauna die Seele baumeln lassen.

So spektakulär das Angebot der Healthund Fitnessclubs ist – an Originalität dürfte keiner von ihnen das Badeschiff übertreffen, das in Treptow mitten in der Spree vor Anker liegt und wohl in ganz Europa nicht Seinesgleichen hat. Im Sommer taucht man hier nach dem Sonnenbaden an der Beachbar ins kühle Nass – und hat das Gefühl, direkt im Fluss zu schwimmen – im Winter nach dem Saunabesuch. Ein futuristisches Dach hält die Kälte vom Containerschiff ab, außerdem wärmt man sich vorher in zwei Schwitzkabinen auf. Relaxter kann ein Großstadtbesuch nicht sein. Einzigartig in Europa wie überhaupt die Berliner Wellnesslandschaft.
Redaktion
(Author)
02.01.2009
-08:32 Uhr -
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